Beauftragte für Notfallseelsorge in Rheinland-Pfalz treffen sich auf der Ebernburg

Am 09. und 10. Juni 2026 kamen auf der Ebernburg die Beauftragten für Notfallseelsorge der drei evangelischen Landeskirchen und fünf katholischen Bistümer auf dem Gebiet des Landes Rheinland-Pfalz zu ihrer jährlichen Klausurtagung zusammen.

Wie bei allen Konferenzen und Tagungen der Beauftragten für Notfallseelsorge standen auch diesmal die Vernetzung, der Austausch und die Weiterentwicklung der Notfallseelsorge im Mittelpunkt.

Nach einem Rückblick auf den Bundeskongress der Notfallseelsorge in Erfurt im Mai 2026 bildeten die Eingliederung der Notfallseelsorge in die Strukturen des Katastrophenschutzes gemäß dem Landes Brand- und Katastrophenschutzgesetzes (LBKG) Rheinland-Pfalz und das Ausbildungskonzept für Gruppenführer*innen einen Schwerpunkt der Tagung. Gemeinsam wurden Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den Katastrophenschutzbehörden und den Hilfsorganisationen ausgetauscht und darüber beraten, wie sich die Notfallseelsorge unter Beibehaltung ihres seelsorglichen Profils an bestehende staatliche Strukturen anpassen kann, um im Katastrophenfall als qualifizierte Partnerin der staatlichen Organisationen verfügbar zu sein.

Die Beauftragten für die ev. Landeskirchen sind: Bianca van der Heyden (Ev. Kirche im Rheinland), Johannes Hoffmann (Ev. Kirche in Hessen u. Nassau), Norman Roth (Ev. Kirche der Pfalz).

Die Beauftragten für die kath. Bistümer sind: Rainer Daemgen (Limburg), Matthias Orth (Speyer), Markus Reuter (Mainz), Daniela Standard (Trier), Babette Schwellenbach (Köln).

Als Gast: Rudi Götz, BKI i.R. und Inhaber der Projektstelle für Notfallseelsorge in Großschadenslagen des Bistums Speyer und der Ev. Kirche der Pfalz.